Wenn es draußen kalt wird und die Temperatur sinkt, beginnt die Person zu zittern. Das Zittern tritt aufgrund der Reaktion des Körpers auf eine Abkühlung auf. Warum wird es einem Menschen jedoch kalt und warum ist seine Haut mit Gänsehaut bedeckt? Betrachten wir es genauer.
Wenn die Temperatur sinkt, versucht der Körper, seine Wärme aufrechtzuerhalten. Dazu ist ein Prozess der Thermoregulierung beteiligt, der vom Hypothalamus - einem Teil des Gehirns - gesteuert wird. Der Hypothalamus ist verantwortlich für die Aufrechterhaltung einer konstanten Körpertemperatur innerhalb bestimmter Normen.
Wenn der Körper eine Abnahme der Temperatur spürt, aktiviert der Hypothalamus Mechanismen, um die Wärme aufrechtzuerhalten. Einer dieser Mechanismen ist die Aktivierung der Muskeln, die zu Zittern führt. Das Zittern tritt auf, weil sich die Muskeln schnell und konsequent zusammenziehen und entspannen. Dies geschieht, um Wärme zu erzeugen, die dazu beiträgt, die körperliche Temperatur auf dem erforderlichen Niveau zu halten.
Außerdem kann die Haut einer Person bei sinkender Temperatur mit Gänsehaut bedeckt werden - die Anzahl der Haarfollikel führt dazu, dass die Haare am Körper undicht werden. Dieses Phänomen wird als follikulärer Reflex bezeichnet und ist ein weiterer Abwehrmechanismus des Körpers. Die Haarfollikel stehen auf, um eine Lufttasche zwischen den Haaren zu bilden, die Wärme in der Nähe der Haut anhält und dabei hilft, die Wärme aufrechtzuerhalten.
Ursachen von Zittern und Gänsehaut
Zittern ist eine Reflexreaktion des Körpers auf Kälte, die durch schnelle Muskelkontraktionen verursacht wird. Es ist ein unbewusster Prozess, der die Wärmeproduktion im Körper erhöht. Muskelkontraktionen treten in einer flachen Muskulatur auf, die nahe an der Hautoberfläche liegt, so dass die Haut zu zittern beginnt.
Gänsehaut ist ein Phänomen, bei dem kleine Blähungen auf der Haut auftreten und die Haare aufsteigen. Dies liegt an einer Verengung der Blutgefäße in der Haut, die Teil der Wärmeregulation des Körpers ist. Die Verengung der Gefäße hilft, den Wärmeverlust durch die Haut zu reduzieren, da sie die Oberfläche des Austausches mit der Umgebung reduziert.
Daher sind Zittern und Gänsehaut die Abwehrmechanismen des Körpers, die helfen, Wärme zu erhalten und eine Unterkühlung zu verhindern, wenn die Temperatur sinkt.
Regulierung der Körpertemperatur
Einer der Hauptmechanismen für die Temperaturregulation ist das Zittern der Muskeln, das auftritt, wenn die Temperatur sinkt. Muskelzittern erzeugt zusätzliche Wärme durch die von den Muskeln erzeugte Energie. In diesem Fall wird Fettgewebe im Körper aktiviert, das beginnt, Wärme zu erzeugen, wodurch die Gesamtwärmeproduktion des Körpers erhöht wird.
Außerdem wird die Haut bei sinkender Temperatur zur Gänsehaut. Dies liegt an einer Kontraktion der Gefäße in der Haut, wodurch der Wärmeverlust durch die Körperoberfläche reduziert wird. Dieser Mechanismus, der als Vasokonstriktion bekannt ist, ermöglicht es, die innere Wärme des Körpers beizubehalten und Unterkühlung zu verhindern.
Manchmal kann jedoch die Regulierung der Körpertemperatur beeinträchtigt werden, was zu verschiedenen Gesundheitsproblemen führt. Zum Beispiel bei Unterkühlung, wenn die Körpertemperatur zu stark abnimmt, kann der Körper nicht damit umgehen, genügend Wärme bereitzustellen und Lebensgefahr zu haben. Auch bei Hyperthermie, wenn die Körpertemperatur ansteigt, kann der Körper mit der Ableitung von übermäßiger Hitze nicht fertig werden, was zu Hitzschlag oder anderen schwerwiegenden Folgen führen kann.