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So überprüfen Sie Ihren Computer auf Viren, ohne ein Antivirenprogramm in Windows 10 zu verwenden

Heutzutage ist der Schutz Ihres Computers vor Viren und anderer Malware eine der Hauptaufgaben eines jeden Benutzers. Allerdings haben wir nicht immer ein Antivirenprogramm zur Hand, das unseren Computer auf schädliche Inhalte überprüfen kann. Es gibt jedoch Methoden, mit denen Sie Ihr System auf Viren und ohne Antivirensoftware überprüfen können.

Zunächst können Sie die integrierten Tools des Betriebssystems Windows 10 verwenden. Es verfügt über ein Tool namens "Windows Security Center", in dem Sie Ihr System auf Viren untersuchen können. Öffnen Sie dazu die Systemsteuerung, wählen Sie das Windows-Sicherheitscenter aus und wählen Sie dann im Abschnitt Wartung die Option Auf Malware prüfen aus.

Zweitens können Sie ein Online-Antivirenprogramm verwenden. Es gibt viele Websites, auf denen Sie Dateien oder das gesamte System auf Malware prüfen können. Dazu müssen Sie zu einer solchen Website gehen, die erforderlichen Dateien herunterladen oder das gesamte System überprüfen. Diese Dienste bieten häufig detaillierte Berichte über die Ergebnisse der Überprüfung und Vorschläge zur Entfernung von Malware.

Drittens können Sie ein Antivirenprogramm verwenden, das auf einem anderen Computer installiert ist oder als Netzwerkspeicher angeschlossen ist. Auf diese Weise können Sie die Dateien des externen Laufwerks auf Virenbedrohungen überprüfen. Schließen Sie dazu ein externes Laufwerk an Ihren Computer an und überprüfen Sie die Dateien mithilfe eines auf dem externen Gerät installierten Antivirenprogramms.

Methoden zum Scannen eines Computers auf Viren ohne Antivirenprogramm in Windows 10

  1. Integrierter Windows Defender: Windows 10 wird mit einer vorinstallierten Antivirensoftware namens Windows Defender geliefert. Es kann verwendet werden, um Ihren Computer auf Viren zu überprüfen. Um Windows Defender zu starten, öffnen Sie die Optionen (klicken Sie auf die entsprechende Schaltfläche im Startmenü) und wählen Sie die Registerkarte Update und Sicherheit aus. Wählen Sie dann die Option "Windows-Sicherheit" aus und klicken Sie auf die Schaltfläche "Windows Defender-Einstellungsbereich öffnen". Als nächstes müssen Sie je nach gewünschter Prüftiefe die Registerkarte "Schnellprüfung" oder "Vollständiger Scan" auswählen und auf die Schaltfläche "Jetzt scannen" klicken.
  2. Überprüfen von Dateien mit dem SFC-Dienstprogramm: Windows 10 wird mit dem Dienstprogramm SFC (System File Checker) geliefert, mit dem die Integrität von Systemdateien überprüft und wiederhergestellt werden kann. Um das SFC-Dienstprogramm zu starten, öffnen Sie eine Eingabeaufforderung als Administrator, geben Sie "sfc / scannow" ein und drücken die Eingabetaste. Das SFC-Dienstprogramm scannt alle Systemdateien und versucht automatisch, sie zu korrigieren, wenn Fehler gefunden werden.
  3. Analysieren von Bootdatensätzen mit dem Autoruns-Dienstprogramm: Das Autoruns-Dienstprogramm von Microsoft kann verwendet werden, um Bootdatensätze zu analysieren und potenziell schädliche Programme oder Dienste zu erkennen. Um das Autoruns-Dienstprogramm zu starten, müssen Sie es von der offiziellen Microsoft-Website herunterladen, die heruntergeladene Datei öffnen und den Anweisungen auf dem Bildschirm folgen.
  4. Überprüfen aktiver Prozesse mit dem Task-Manager: Der Windows 10 Task-Manager kann verwendet werden, um aktive Prozesse zu analysieren und verdächtige Programme zu erkennen. Drücken Sie Strg+Umschalt+Esc, um den Task-Manager zu öffnen. Wechseln Sie dann zur Registerkarte Prozesse und analysieren Sie die Liste der aktiven Prozesse. Wenn verdächtige Prozesse erkannt werden, können Sie sie beenden, indem Sie mit der rechten Maustaste klicken und die Option "Task beenden" auswählen.

Neben den oben genannten Methoden ist es auch wichtig, die Aktualisierung des Betriebssystems zu überwachen, nur vertrauenswürdige Software zu installieren und verdächtige Anhänge nicht in E-Mails oder aus nicht verifizierten Quellen zu öffnen. Dies wird dazu beitragen, das Risiko einer Infektion des Computers mit Viren zu verringern.

Überprüfen von Systemprozessen

Wenn Ihr Computer langsam läuft, unerklärliche Frierungen aufweist oder neue Systemprozesse auftreten, kann dies ein Zeichen für das Vorhandensein von Malware sein.

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um die Systemprozesse in Windows 10 zu überprüfen:

  1. Drücken Sie Strg + Umschalt + Esc auf Ihrer Tastatur, um den Task-Manager zu öffnen.
  2. Klicken Sie auf die Registerkarte Prozesse.
  3. Überprüfen Sie die Prozessliste sorgfältig und achten Sie auf die Namen und Beschreibungen der Prozesse.
  4. Wenn Sie verdächtige oder unbekannte Prozesse bemerken, vergleichen Sie sie mit Titeln aus vertrauenswürdigen Quellen, um sicherzustellen, dass sie nicht schädlich sind.
  5. Wenn Sie einen Verdacht auf einen bestimmten Prozess haben, können Sie seinen Namen online überprüfen oder ein Programm verwenden, das sich auf die Analyse von Prozessen spezialisiert hat und feststellen kann, ob es sich um einen bösartigen Prozess handelt.

Vergessen Sie nicht, dass legitime Systemprozesse in einigen Fällen ähnliche Namen wie schädliche Prozesse haben können. Seien Sie daher vorsichtig und vorsichtig bei der Analyse von Systemprozessen.

Überprüfen geladener Programme

1. Überprüfen Sie die Download-Quelle

Überprüfen Sie, wo das Programm heruntergeladen wurde. Wenn Sie es von einer unzuverlässigen oder fragwürdigen Ressource heruntergeladen haben, besteht ein größeres Risiko, dass es einen Virus oder Malware enthält.

2. Überprüfen Sie die digitale Signatur

Einige Programme sind digital signiert, um ihre Urheberschaft und Integrität zu bestätigen. Um die Signatur zu überprüfen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die ausführbare Datei und wählen Sie Eigenschaften. Klicken Sie auf die Registerkarte Digitale Signaturen und stellen Sie sicher, dass die Signatur gültig und nicht geändert wurde.

3. Führen Sie die Windows-Sicherheitsprüfung aus

Windows 10 enthält eine Sicherheitsüberprüfungsfunktion, mit der Sie Malware erkennen können. Um diese Prüfung durchzuführen, öffnen Sie Windows Security (Windows-Sicherheit) und wählen Sie "Gesamtsuchende Überprüfung" aus. Es wird Ihr System auf Malware untersuchen und Maßnahmen zur Behebung der gefundenen Probleme vorschlagen.

4. Verwenden Sie einen Online-Scanner

Es gibt viele Online-Scanner, die heruntergeladene Programme und Dateien auf Viren scannen können. Sie können die Datei zur Überprüfung auf einen Online-Dienst hochladen. Denken Sie daran, dass dies einige Zeit in Anspruch nehmen kann und den Zugriff auf das Internet erfordert.

Denken Sie daran, dass diese Überprüfungen nützlich sein können, aber sie garantieren keine 100% ige Sicherheit. Der beste Weg, um Ihren Computer vor Viren zu schützen, besteht darin, ein zuverlässiges Antivirenprogramm zu verwenden und vorsichtig zu sein, wenn Sie Programme herunterladen und installieren.

Überprüfen der ausgeführten Dienste

Sie können das integrierte Windows-Tool "Systemkonfigurationsprogramm" verwenden, um zu überprüfen, welche Dienste gestartet werden. Führen Sie die folgenden Schritte aus, um dieses Dienstprogramm zu öffnen:

  1. Öffnen Sie das Startmenü.
  2. Beginnen Sie mit der Eingabe von "Administrationstools" in die Suchleiste.
  3. Wählen Sie das gefundene Ergebnis "Administrationstools" aus.
  4. Suchen Sie im geöffneten Fenster und wählen Sie das Systemkonfigurationsprogramm aus.

Nachdem Sie das Systemkonfigurationsprogramm geöffnet haben, werden mehrere Registerkarten angezeigt. Sie benötigen die Registerkarte Dienste. Klicken Sie darauf.

Auf dieser Registerkarte finden Sie eine Liste aller ausgeführten Dienste. Lesen Sie diese Liste sorgfältig durch und achten Sie auf die Namen von Diensten, die Ihnen nicht vertraut sind oder Sie verdächtig machen.

Wenn Sie der Meinung sind, dass ein Dienst verdächtig sein könnte, können Sie ihn anhalten, indem Sie ihn auswählen und auf die Schaltfläche "Beenden" klicken. Dies hilft Ihnen, den verdächtigen Dienst vorübergehend zu deaktivieren und zu überprüfen, ob sich dies auf den Computer auswirkt.

Seien Sie jedoch vorsichtig, wenn Sie Dienste beenden. Wenn Sie einige Dienste nicht ordnungsgemäß deaktivieren, kann es zu Problemen mit dem Computer kommen.

Nachdem Sie alle Dienste überprüft und die verdächtigen Dienste deaktiviert haben, können Sie die Änderungen speichern und den Computer neu starten. Wenn der Computer nach dem Neustart weiterhin ordnungsgemäß funktioniert, verringert sich die Wahrscheinlichkeit von Viren.