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Die Entstehungsgeschichte Aserbaidschans ist kurz

Aserbaidschan, das an der Kreuzung von Ost und West liegt, hat eine reiche Geschichte und Kultur. Die Bewohner dieses Landes haben seit Jahrhunderten ihre Einzigartigkeit bewahrt, die sich in Sprache, Tradition und Kunst widerspiegelt. Die Gründung Aserbaidschans ist mit den Völkern verbunden, die diese Länder schon lange vor unserer Zeitrechnung besiedelten.

In den Dokumenten der alten Schriftsteller und Gelehrten finden wir Hinweise darauf, dass das Gebiet des modernen Aserbaidschans in der Vorgeschichte von verschiedenen Stämmen und Völkern bewohnt wurde. Die ersten Staaten, die auf diesen Ländern existierten, begannen mit der Bildung des historischen Aserbaidschans. Bereits im VI-V Jahrhundert v. Chr. die Staaten Mannei, Mediya und Atropaten wurden gegründet. Sie wurden die Vorläufer des künftigen Staates Aserbaidschan.

Eine wichtige Etappe der Bildung Aserbaidschans war die Zugehörigkeit zum Parthischen Reich im 1. Jahrhundert vor Christus. In dieser Zeit entwickelten sich Kultur und Wissenschaft auf dem Land Aserbaidschans entsprechend den Traditionen dieses großen Reiches, was zur Vereinigung der Völker und zur Bildung einer einheitlichen aserbaidschanischen Identität beitrug.

Anschließend wurde Aserbaidschan zum Ziel der Eroberungen verschiedener Mächte: Von Alexandria, vom Römischen und später vom Islamischen Reich. Im 7. Jahrhundert wurden die Länder Aserbaidschans von den arabischen Eroberern beherrscht, was die Verbreitung des Islam in diesen Ländern vorangetrieben hat. Die muslimische Religion wurde im Laufe der Jahrhunderte zu einer der Grundlagen der Identität des aserbaidschanischen Volkes.

Daher ist die Geschichte Aserbaidschans die Geschichte verschiedener Zivilisationen und Reiche, die einen deutlichen Einfluss auf die Bildung der Kultur und der nationalen Identität der Aserbaidschaner hatten. Diese einzigartige Kombination aus östlichen und westlichen kulturellen Einflüssen machte Aserbaidschan zu einem einzigartigen Ort, an dem sich verschiedene Epochen und Völker in einer harmonischen Art und Weise zusammenschlossen.

Die Entstehung der ersten Bevölkerung

Die Geschichte des Erscheinens der ersten Bevölkerung auf dem Territorium, das heute zu Aserbaidschan passt, ist in ein Geheimnis gehüllt und die Informationen darüber basieren oft auf archäologischen Funden und Legenden.

Nach historischen Quellen stammen die ersten Impulse der Zivilisation in diesen Ländern jedoch aus dem 4. Jahrtausend v. Chr. Während dieser Zeit kamen die Erbauer der ersten Siedlungen auf das Territorium Aserbaidschans, die sich mit Landwirtschaft, Viehzucht und Kunsthandwerk beschäftigten.

Die Bewohner der ersten Siedlungen verwendeten die einfachsten Werkzeuge, wie Steinmesser, Gabeln und Hämmer aus Tierhörnern. Sie beschäftigten sich auch mit der Entwicklung von Waffen für die Jagd und Verteidigung, wie Bögen und Pfeilen.

Die PeriodeBesonderheiten
Jungsteinzeit (7-6 Tausend v. Chr.)Die Entstehung der Steinwerkzeuge, die ersten Siedlungen
Eneolith (4-3 tausend v. Chr.)Entwicklung der Metallurgie, Verwendung von Kupfer und Gold
Bronzezeit (3-2 tausend v. Chr.)Herstellung von Waffen und Schmuck aus Bronze

Während der eneolithischen Periode (4-3 tausend v. Chr.) begann die aktive Entwicklung der Metallurgie auf dem Territorium Aserbaidschans. Die Bewohner der lokalen Siedlungen haben gelernt, Kupfer und Gold zu verwenden, um verschiedene Haushaltsgegenstände und Dekorationen zu schaffen. Dank dieser Funde konnten Archäologen einige Merkmale der materiellen und geistigen Kultur dieser alten Gemeinschaften wiederherstellen.

Mit dem Aufkommen der Bronzezeit (3-2 tausend v. Chr.) wurden in Aserbaidschan Waffen und Schmuck aus Bronze hergestellt, die wichtige Elemente der Identität ihrer Besitzer waren. Dies zeigt, dass die lokalen Gemeinschaften begonnen haben, ihre einzigartige Kultur und Tradition zu formen.